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Eine neue Wohnung oder ein Haus zu finden, macht Spass trotzdem lohnt es sich, bei besonders attraktiven Angeboten genauer hinzuschauen. Ein ungewöhnlich tiefer Preis, fehlende Informationen, Zeitdruck oder eine Zahlungsaufforderung vor der Besichtigung können Hinweise auf ein Fake Inserat sein.

Mit ein paar einfachen Checks kannst du verdächtige Angebote schneller erkennen und dich bei der Immobiliensuche besser schützen.


1. Überprüfe den Anbieter

Bevor du persönliche Dokumente verschickst oder Geld überweist, solltest du wissen, mit wem du es zu tun hast.

Suche nach dem Namen der Person oder Firma und prüfe Website, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Bei einem professionellen Immobilienunternehmen sollte sich normalerweise nachvollziehen lassen, wer hinter dem Angebot steht.

Bleiben wichtige Angaben unklar oder widersprechen sich die Informationen, lohnt sich ein genauerer Blick.


2. Nutze etablierte Immobilienportale

Suche deine Immobilie möglichst über bekannte Plattformen.

Sei besonders vorsichtig bei Angeboten, die dir über unbekannte Websites, soziale Netzwerke oder Direktnachrichten zugeschickt werden. Auch auf etablierten Plattformen solltest du aufmerksam bleiben, wenn dir ein Inserat ungewöhnlich vorkommt. Auf dreamo.ch werden die Inserate von Immobilienprofis veröffentlicht. Dadurch kannst du in einem zuverlässigeren Umfeld nach einer passenden Immobilie suchen.


3. Sei vorsichtig bei ungewöhnlichen Zahlungen

Eine Kaution oder Reservierungsgebühr bezahlen, obwohl du die Wohnung noch nie gesehen hast? Hier solltest du skeptisch werden.

Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn jemand eine schnelle Überweisung verlangt oder ungewöhnliche Zahlungsmethoden wie Prepaid-Karten, Kryptowährungen oder Geldtransfers an unbekannte Empfänger fordert.

Überweise erst Geld, wenn klar ist, an wen du zahlst, weshalb die Zahlung verlangt wird und welche Vereinbarung dahintersteht.


4. Gib persönliche Daten nicht leichtfertig weiter

Für eine Wohnungsbewerbung werden oft persönliche Angaben und Dokumente benötigt. Trotzdem solltest du nicht alles sofort an jede Person verschicken.

Prüfe zuerst, wer deine Daten erhält und weshalb sie benötigt werden. Besonders sensible Dokumente solltest du ausserdem nicht ungeschützt über unsichere Kanäle versenden.

Denn bei Fake-Inseraten geht es nicht immer nur um Geld. Auch persönliche Daten können missbraucht werden.


5. Besichtige die Immobilie

Fotos allein reichen nicht aus, um ein Angebot zuverlässig einzuschätzen.

Wenn möglich, solltest du die Wohnung oder das Haus persönlich besichtigen. Kannst du nicht selbst vor Ort sein, kann auch eine Person deines Vertrauens die Immobilie für dich anschauen.

Werde vorsichtig, wenn eine Besichtigung grundsätzlich nicht möglich ist und gleichzeitig eine Zahlung verlangt wird.


6. Melde verdächtige Angebote

Kommt dir ein Inserat unseriös vor, solltest du es der Plattform melden, auf der du es gefunden hast.

Damit schützt du nicht nur dich selbst, sondern hilfst auch dabei, dass andere Wohnungssuchende nicht auf dasselbe Angebot hereinfallen.


7. Vertraue deinem Bauchgefühl, prüfe die Fakten

Manchmal lässt sich nicht sofort sagen, was genau nicht stimmt. Die Kommunikation wirkt seltsam, Fragen werden umgangen oder du wirst plötzlich unter Druck gesetzt.

Dann solltest du nicht einfach weitermachen.

Frag nach und kontrolliere die wichtigsten Informationen. Ein seriöser Anbieter sollte nachvollziehbare Fragen beantworten können.

Dein Bauchgefühl allein beweist keinen Betrug. Es kann aber ein guter Grund sein, noch einmal genauer hinzuschauen.


Was tun, wenn du ein Fake-Inserat entdeckt hast?

Wenn du ein Inserat für betrügerisch hältst, solltest du zunächst den Kontakt abbrechen und das Angebot der Plattform melden.

Speichere ausserdem Screenshots des Inserats, Nachrichten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und allfällige Zahlungsinformationen. Diese Angaben können später wichtig sein.

Hast du bereits Geld überwiesen, solltest du deine Bank oder den verwendeten Zahlungsanbieter kontaktieren und den Vorfall der Polizei melden.

Wenn du persönliche Daten oder Zugangsdaten weitergegeben hast, prüfe deine Konten auf verdächtige Aktivitäten und ändere betroffene Passwörter.


Lieber einmal mehr prüfen

Ein günstiges Angebot ist natürlich nicht automatisch ein Fake-Inserat. Wenn jedoch mehrere Dinge gleichzeitig nicht zusammenpassen, solltest du vorsichtig werden.

Prüfe den Anbieter, besichtige die Immobilie, überweise nicht vorschnell Geld und geh sorgfältig mit deinen persönlichen Daten um.

Ein paar zusätzliche Abklärungen können dir später viel Ärger ersparen und du kannst dich wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: eine Immobilie zu finden, die wirklich zu dir passt.